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bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger


Schornsteinfegerinnung Hannover
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Schornsteinfegerinnung Hannover
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Austausch- Nachrüstpflicht Kaminöfen

 

Austausch- bzw. Nachrüstpflicht bis zum 31.12.2020 für Kachel- und Kaminöfen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden.

 

 

 
Gemäß der Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1. BImSchV) läuft zum 31. Dezember dieses Jahres die Übergangsfrist zur Einhaltung verschärfter Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid von Einzelraumfeuerungsanlagen aus, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden.

Von den ca. 11,1 Mio. Einzelraumfeuerungsanlagen, die vorrangig zur Beheizung des Aufstellraums dienen, sind rund 800.000 (7,2%) Öfen von der Austausch- bzw. Nachrüstverpflichtung betroffen. Dies sind Einzelraumfeuerungsanlagen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden. Ab dem 31.12.2020 gelten auch für diese Feuerstätten die verschärften Grenzwerte für Staub- und Kohlenmonoxid-Emissionen nach der 1. BImSchV. Grundsätzlich besteht für den Betreiber einer solchen Einzelraumfeuerungsanlage neben dem Austausch der Anlage 
auch die Möglichkeit zur Nachrüstung der Feuerungsanlage mit Einrichtungen zur Reduzierung der Staubemissionen (Staubfilter oder - abscheider). Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass eine positive Messung der Einzelraumfeuerungsanlage durch einen Schornsteinfeger den weiteren Betrieb genehmigt. Das Schornsteinfegerhandwerk vertritt aber hier ganz klar die Position, dass in der Regel der Austausch der Feuerstätte einer Nachrüstung vorgezogen werden sollte. Über zwanzig Jahre alte Feuerstätten sind längst nicht mehr auf dem Stand der modernen Technik. Neben einer schadstoffarmen Verbrennung bieten moderne Feuerungen auch eine energieeffiziente Wärmeerzeugung mit dem klimafreundlichen und nachwachsenden Brennstoff Holz.
Für alle Kamin- und Kachelöfen gilt außerdem, dass für eine schadstoffarme und energieeffiziente Verbrennung neben der eingesetzten Technik auch die Qualität des Brennstoffs und das Betreiberverhalten eine wichtige Rolle spielen. Hinweise zum richtigen Anheizen und dem Betrieb von Kamin- und Kachelöfen finden Verbraucher auf unserer Internetseite unter:
https://www.schornsteinfeger.de/kaminoefen.aspx.
 
Betreiber, die sich unsicher sind, ob ihre Einzelraumfeuerungsanlage von der o.g. Austausch- bzw. Nachrüstverpflichtung betroffen ist oder weitergehende Fragen zu diesem Thema haben, können sich jederzeit an ihren zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger wenden. 
 
Mehr Informationen zum Handwerk sowie Presseinformationen und Bildmaterial zum Download finden Sie unter
www.schornsteinfeger.de.
 
 
 
 

Hoher Sicherheitsstandard bei deutschen Heizungen

 

Schornsteinfeger beugen Kohlenmonoxid-Unfällen vor

 

 
Juni 2020. In regelmäßigen Abständen überprüft der Schornsteinfeger die Betriebs- und Brandsicherheit von Feuerungsanlagen. Wie wichtig diese grundlegenden Aufgaben sind, lässt sich an den Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks ablesen.
 
 
Im Jahr 2019 ergaben die Messungen der Schornsteinfeger, dass fast 110.000 Gasfeuerungsanlagen den vorgeschriebenen Kohlenmonoxid-Grenzwert von 1.000 ppm überschritten haben. Darüber hinaus wiesen fast 150.000 Gasfeuerungsanlagen einen Kohlenmonoxid-Gehalt zwischen 500 und 1.000 ppm auf. Bei diesen Feuerstätten wurde aus Sicherheitsgründen eine Wartung empfohlen. Anlagen mit einem Wert von über 1.000 ppm müssen verpflichtend gewartet und vom Schornsteinfeger nochmals überprüft werden. 
  
Eine Konzentration von über 1.000 ppm Kohlenmonoxid (CO) im Abgas kann bei Abgasaustritt lebensgefährlich sein. Das toxische Gas ist unsichtbar, geruchsneutral und damit so gut wie nicht wahrnehmbar. 
  
Zu den Ursachen für eine erhöhte CO-Konzentration im Abgas zählen technische Defekte, Verschmutzungen, fehlende Verbrennungsluft oder versperrte Abgaswege.  
Eine beginnende CO-Vergiftung äußert sich unter anderem durch Kopfschmerzen, Benommenheit und Übelkeit. Im Verdachtsfall sollten die Bewohner sofort das Gebäude verlassen und den Notruf wählen. 
  
Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks empfiehlt die Einhaltung der Überprüfungsintervalle und eine regelmäßige Wartung. CO-Warnmelder können als ergänzende Sicherheitsmaßnahme installiert werden. Wichtig ist die Qualität des Warnmelders sowie eine fachgerechte Montage nach Herstellerangaben. 
 
Mehr Informationen zum Handwerk sowie Presseinformationen und Bildmaterial zum Download finden Sie unter www.schornsteinfeger.de
 

Ministerpräsident als Schornsteinfeger

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil war ein Tag als Schornsteinfeger in Braunschweig unterwegs.

In der Veranstaltungsreihe "Arbeit und Dialog" besucht der Ministerpräsident regelmäßig verschiedene Berufe. Der Ministerpräsident konnte jetzt im Kehrbezirk von Detlef Bade auf einem Restaurantdach Erfahrungen als Schornsteinfeger in Zunftkleidung mit Kehrgerät und Zylinder sammeln.
Zusammen mit den Schornsteinfegermeistern Detlef Bade, Markus Steuer und Christian Malak überprüfte Stephan Weil eine Heizungsanlage und ging zum Kehren eines Schornsteins in luftige Höhe.
"Schön wie positiv man als Schornsteinfeger wahrgenommen wird" sagte er. Einige Passanten wollten unbedingt Fotos mit den Schornsteinfegern machen, sie erkannten den Ministerpräsidenten dabei nicht.
Nach der Arbeit mit Messen und Kehren fand am Abend ein öffentlicher Dialog mit dem Regierungschef statt.
 
Bilder: Pressestelle Staatskanzlei und DPA
Bildlegende Bild unten von links:
Detlef Bade (Bezirksschornsteinfeger und Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade)
Auszubildender Lars Müller im Betrieb Bade
Ministerpräsident Stephan Weil
Markus Steuer (Öffentlichkeitsarbeit Innung Braunschweig)

Das Bildungs- und Innovationszentrum im Schornsteinfegerhand

 

Neubauvorhaben im Wissenschafts- und Technologiepark Hannover / Hollerithallee (Marienwerder)

 

 
Die Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V. hat 1972 ihren Betrieb am jetzigen Standort in Langenhagen, Konrad-Adenauer-Straße 7, aufgenommen. Mitte der achtziger Jahre wurde eine Aula mit verschiedenen Gruppenräumen und Lehrerzimmern angebaut. 
 
Der Standort ist Sitz
 


Der Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V.,


Des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen,


Der Gesellschaft für Bildung und Forschung im Schornsteinfegerhandwerk mbH (GBFS-mbH), (Gesellschafter ist die Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V.), und


Der Prüfstandsgesellschaft mbH (Gesellschafter ist der Landesinnungsverband Niedersachsen). 


 
Der Verbund beschäftigt 27 hauptamtliche Mitarbeiter und ca. 70 nebenberufliche Dozenten für die unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungsangebote und ist der mit weitem Abstand größte branchenspezifische Anbieter im norddeutschen Raum und eine der vier größten Einrichtungen bundesweit. Durch die steigende Nachfrage und die zusätzlichen Lehrgangsinhalte (Kontrollierte Wohnraumlüftung – KWL und Raumlufttechnische Anlagen – RLT) reichen die vorhandenen Raumkapazitäten weder aus quantitativer noch in qualitativer Sicht aus. 
 
Seit Mitte 2018 wird eine Außenstelle in Hannover im Entenfangweg mit einer Fläche von über 1000 qm als Institut für Gebäudelüftung und Digitalisierung gGmbH i.G. betrieben. Die beschriebenen Maßnahmen sind notwendig, weil das Schornsteinfegerhandwerk, wie viele andere Branchen auch, vor einem seiner größeren Transformationsprozesse steht. Aktuell hat das Schornsteinfegerhandwerk die höchsten Umsätze, in seiner über 300-jährigen Geschichte, mit zweistelligen Zuwächsen seit dem Jahr 2012. Die geplanten Klimaschutzziele der Bundesregierung und die damit einhergehende Dekarbonisierung in der Energiewirtschaft und damit auch im Gebäudebestand werden aber mittelfristig, in den nächsten 10-15 Jahren, zu ersten spürbaren Umsatzeinbüßen führen. Aktuell wird der Großteil des Umsatzes im Schornsteinfegerhandwerk mit Sicherheits- und Immissionsschutzprüfungen an Feuerstätten mit fossilen Brennstoffen erzielt. Zu den ausbaufähigen Geschäftsfeldern des Schornsteinfegerhandwerks zählen wir die Schwerpunktbereiche Energiedienstleistungen sowie Wartung, Reinigung und Überprüfung von Lüftungsanlagen. Die fachliche Expertise und die Unabhängigkeit des Schornsteinfegers machen ihn hier schon jetzt zu einem bevorzugten Ansprechpartner für Hauseigentümer. 
 
Die acht Schornsteinfegerinnungen des Landes Niedersachsen mit ihren 862 Betrieben sowie der Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen sind die Vereinsmitglieder der Schornsteinfegerschule Niedersachsen e.V. (im Folgenden: Schule). Aufgrund umfassender Modernisierungsmaßnahmen ist der Neubau eines Bildungs- und Innovationszentrum im Schornsteinfegerhandwerk mit angegliederten Lüftungsinstitut im Wissenschaftspark Hannover/Marienwerder in der Hollerithallee geplant. Hierbei soll die Gesellschaft für Bildung und Forschung im Schornsteinfegerhandwerk mbH (im Folgenden: GBFS-mbH), als 100%ige Tochter der Schule, die Bauherrin und Eigentümerin des Bildungs- und Innovationszentrums werden. 
 
Geplant ist derzeit, dass sich als Mieter in dem Innovationszentrum die Schule, die Prüfstandsgesellschaft mbH, das Institut für Gebäudelüftung und Digitalisierung gGmbH i.G.  und der Landesinnungsverband Niedersachsen ansiedeln. In dem neuen Bildungszentrum wird die GBFS-mbH zukünftig Fortbildungen für die Erwachsenenbildung in den Bereichen Lüftung, Energiedienstleistungen, Immissionsschutz und Brandschutz anbieten. Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Schule ihre bisherigen angebotenen Fort- und Weiterbildungslehrgänge, Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung und die schulische Ausbildung in dem geplanten Bildungszentrum als Mieterin durchführt. Die Unterbringung erfolgt im hauseigenen Internat. Auch die Versorgung mit Essen ist am neuen Standort durch eine hauseigene Mensa sichergestellt. Für das künftige Institut für Gebäudelüftung und Digitalisierung gGmbH i.G., ebenfalls als Mieterin am Innovationszentrum vorgesehen, ist ein Trainingsgebäude (Haus im Haus) mit Ausstellungsfläche und speziellen Informations- und Weiterbildungsangeboten geplant. Als weitere Mieter sind die Prüfstandsgesellschaft und der Landesinnungsverband Niedersachsen vorgesehen. 
 
Bildlegende von links bei der Ausstellungseröffnung in Hannover:
 
Andreas Zunft (Sachgebietsleiter Planung Nord)
 
Stephan Langer (Landesinnungsmeister im Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk in Niedersachsen)
 
Karin Kellner (freischaffende Architektin und Preisrichterin. 
 
Im Hintergrund der Plan des neuen Bidungsinstitutes.
 

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